Jung, aber Denkmal: DDR-Kirchen
Eine Veranstaltung des Landesdenkmalamtes Berlin und der Architektenkammer Berlin, 5. Mai 2026, Urania Berlin
Die DDR hatte zwar ein gestörtes Verhältnis zu den Kirchen, doch in der Spätphase der Rebulik wurden im Rahmen eines „Valuta-Sonderbauprogramms” landesweit neue Kirchengebäude und Pfarrzentren errichtet – finanziert durch die bundesdeutschen Kirchen, und die dringend benötigte Devisen waren der DDR-Regierung sicher willkommen.
Die Beauftragung und Beaufsichtigung der ausführenden Baubetriebe lag in der Verantwortung des staatlichen Außenhandelsunternehmens „Limex“ sowie von kirchlicher Seite bei der Zentralstelle des Deutschen Caritasverbandes in Ost-Berlin.
Vier der sogenannten „Limex-Kirchen“ wurden jüngst in die Berliner Denkmalliste aufgenommen.
In der Diskussionsrunde spürten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtentwicklung, Geschichte und Denkmalpflege diesem besonderen Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte im Hinblick auf die Zukunft der Kirche nach.
Teilnehmer auf dem Podium:
Wiebke Ahues – Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin
Andreas Roth – Bereichsleiter Bau beim Erzbischöflichen Ordinariat Berlin
Matthias Hoffmann-Tauschwitz – Ehemaliger Leiter des kirchlichen Bauamtes der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Lausitz
Dr. Christian Walther – Publizist, Politologe
Prof. Dr. Karin Berkemann – Mitherausgeberin des Online-Magazins moderneREGIONAL
Alfred-Mario Molter – Politiker und Theologe, ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Dr. Christoph Rauhut – Landeskonservator und Direktor Landesdenkmalamt Berlin
sowie Dr. Verena Pfeiffer-Kloss, Architekturhstorikerin (Moderation)









